22. Juni 2018

Ein sonnengelbes Sommerkleid

Gibt es etwas Sommerlicheres als sonnengelbe Kleider?! Nein, eben. Und weil ich sonnengelb liebe, vernähe ich das auch für meine blonden Kinder gern, auch wenn es ihnen vielleicht nicht ganz so toll steht wie blau. Deshalb musste es dieses Jahr also ein sonnengelbes Kleid für den Sommer geben.


Ich habe mal wieder einen neuen Schnitt ausprobiert. Natürlich lag der auch schon länger auf meiner Festplatte und wieder mal frage ich mich warum eigentlich. Das Schnittmuster bietet mehrere Optionen für das Oberteil, aber für mich stand direkt fest, dass ich das Oberteil mit gerafften Abschlüssen nähen möchte.


Bei dem Rockteil handelt es sich um einen ganzen Tellerrock. Das Teil ist also gigantisch (zur Zeit Lieblingswort vom Sohn) im Umfang und damit ist das Kleid das beste Drehkleid überhaupt. Zum Glück habe ich schon vor ein paar Wochen einige kurze Hosen für unter die Kleider genäht.


Ansonsten ist das Kleid sehr einfach gehalten. Der Stoff ist ebenfalls recht simpel. Aber mal ehrlich, braucht ein Sommerkleid mehr?!


Doch, eins braucht es: Sonne! Deshalb freue ich mich, dass hier ab morgen die Sonne sich wieder länger blicken lässt. Pünktlich zu den Sommerferien. Die Tochter hat tatsächlich schon die erste Klasse hinter sich. Die Zeit rast.


Eigentlich wird das Kleid ja mit einem Gürtel an der Stelle wo Ober- und Rockteil zusammentreffen genäht. Irgendwie fand ich es aber nicht so passend und auch irgendwie zu umständlich für die Tochter. Also habe ich überlegt stattdessen einen Tunnel aufzunähen und ein Gummi einzufädeln, aber nun finde ich, dass es auch so gut sitzt.


Die Tochter ist natürlich völlig begeistert und hat das Kleid am letzten Schultag schon stolz ausgeführt.


Ich überlege jetzt noch einen Pettycoat für dieses Kleid zu nähen. Das wäre sicherlich ziemlich cool.


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Schnitt: Fifties-Fever Dress von KillerTasche
Stoff: gepunktete Webware von Panduro Hobby
verlinkt bei: Kiddikram, made4girls, Freutag

18. Juni 2018

Ein weiteres Rainbow-Kleid als Geschenk

Die Tochter liebt ihr Kleid Rainbow abgöttisch. Deshalb war sie unendlich froh, dass es hier in den letzten Wochen so heiß war, dass sie es tragen konnte. Eines Tages habe ich sie (gekleidet in dieses Kleid) bei einer Freundin abgeholt. Die Mädels empfingen mich tuschelnd und ich hörte mehrmals "Bitte frag sie!". Letzendlich ging es darum, ob ich der Freundin ebenfalls solch ein Kleid nähen könne. Na und ob ich kann!


Die Freundin wünschte sich eigentlich dieselben Stoffe wie das Kleid der Tochter, aber da hatte ich nicht mehr genug. Das Kleid ist ja ein wahrer Stofffresser. Dann wünschte sie sich was mit Lila und hat sich diese Stoffkombi unter ein paar Vorschlägen ausgesucht. Die einzige Bedingung war, dass das Kleid natürlich bodenlang sein muss.


Die Tochter war so lieb und hat für mich gemodelt, obwohl ihr das Kleid noch deutlich zu groß ist. Der Freundin passt es aber gut, da sie ein wenig größer ist.


Die Freude über das neue Kleid war riesig. Hach, ich finde es immer wieder toll anderen Menschen (insbesondere Kindern) eine Freude mit meinem Hobby zu machen.


Ich hätte ja so gerne ein Foto von den beiden Mädels mit ihren Kleidern gemacht, aber pünktlich zur Fertigstellung hat sich die Wettersituation hier verschlechtert und zwei begossene Pudel in klatschnassen Kleidern machen sich wohl nicht so gut.


Wir hoffen jetzt also wieder auf Sonne, damit das neue Sommerkleid auch ausgeführt werden kann. Und natürlich damit wir wieder schwimmen gehen und einfach die Sonne genießen können...

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Schnitt: Kleid Rainbow von klecksMACS
Stoff: gemusterte und einfarbige Webware von Stoff & Stil
verlinkt bei: Montagsfreuden, made4girls, Kiddikram

12. Juni 2018

12 von 12 - Juni

Ich gucke mir ja immer wieder gerne die Alltagsschnippsel anderer Leute bei der 12von12-Aktion von Draußen nur Kännchen an. Nun habe ich mich entschieden auch mitzumachen. Ich stelle mir das total interessant vor, diese Posts in ein paar Monaten oder gar Jahren wieder anzuschauen. Passenderweise geht es heute direkt mit einem total gewöhnlichen Tag los.




Nach dem Aufstehen gebe ich erstmal den Blümchen Wasser und genieße die Aussicht.


Vorm Losgehen lasse ich das fünfte Mitglied unseres Haushalts auf das Wohnzimmer los. Der Sohn darf natürlich anschalten. Dann radele ich gemeinsam mit der Tochter zur Schule und Arbeit.


Auch auf der Arbeit gibt es heute wenig Spannendes.


Die tägliche Kaffeepause bringt Abwechselung. Ich unterhalte mich mit den Kollegen über Tromsø, Kanutouren und die anstehende Sommerfeier.


Vor unserem Institut passieren seltsame Sachen. Auf dem Weg zum Mittagessen komme ich an diesem Gullideckel vorbei. Gestern war er schon mit normaler Gullideckelfarbe gestrichen, heute signalrot. Ein Zweiter ist gelb gestrichen. Ich bin gespannt...


Heute ist Dienstag und damit steht eine Stunde Betriebssport auf dem Programm: Bootcamp. Zum Glück bleiben zur Zeit nur ein paar trockene Grashalme an mir hängen, das sah schon mal deutlich schlimmer aus. Der Trainer sieht übrigens aus wie der Doppelgänger von Stefan Mross und ich habe leider Niemanden, der mit mir darüber lachen kann.


Anschließend radele ich wieder nach Hause. Der Liebste hat in der Zwischenzeit die Kinder abgeholt.


Wir genießen alle ein Eis auf dem Balkon und chillen ein bisschen.


Die Tochter macht noch ein wenig Hausaufgaben. Das Heft ist fast fertig, nächste Woche gibts schon Sommerferien. Wir haben sie doch gestern erst eingeschult...


Ich muss noch Wäsche aufhängen.


In der Ferne regnet es, aber bei uns sieht es nicht nach Regen aus. Also gebe ich den Blümchen nochmal Wasser.


Und bevor ich gleich noch etwas nähe, muss ich des Sohnes Kunstwerk bügeln.

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verlinkt bei: 12 von 12

28. Mai 2018

Das Elfenkleid aus dem Fabelwald

Manchmal läuft es einfach. Man findet einfach so den perfekten Kombistoff und dann fällt Einem auch noch der perfekte Schnitt in die Hände. So ist es bei diesem Kleid geschehen.


Ich war erst gar nicht so begeistert von diesem Panel (auf den Fotos im Shop war es nicht ganz so hell), die Tochter dafür umso mehr. Also habe ich mich endlich aufgerafft ein Kleid zu zuschneiden und da fiel mir ein, dass ich schon lange mal das Jerseykleid Lisa von Fabelwald ausprobieren wollte. Auf der Suche nach dem passenden Kombistoff fiel mein Blick ganz zufällig auf die Glitzerpunkte und ich bin begeistert wie gut sie passen.


Kaum war das Kleid fertig, schon wollte es die Tochter nicht mehr ausziehen. Noch am selben Tag sind wir losgezogen um Fotos zu machen. Dazu wollte die Tochter ebenfalls eine Fee sein. Natürlich mit Zauberstab, Flügeln und derselben Frisur wie die Fee auf dem Kleid.


Am Hals und an den Ärmeln habe ich Bündchenstreifen aus dem Panelstoff angenäht. So war das Kleid wirklich sehr schnell genäht.


Die Fotos sind in einer Kleingartenanlage bei uns um die Ecke entstanden. Das hört sich so nach spießigen Parzellen und Gartenzwergen an, aber in Wirklichkeit ist es gerade jetzt ein ganz bezaubernder Ort. So bezaubernd, dass sich auch ein Reh dorthin verirrt hat. Leider sind die Fotos mit Reh nichts geworden.


Aus dem Glitzerpunktestoff habe ich bereits mal ein Kleid genäht (ok, damals waren es Sterne) und habe ihn danach für nicht ganz so geeignet für Oberteile befunden. Die Glitzerprints sind nämlich etwas steif und kratzig. Aber so als Rockteil macht er sich ganz wunderbar und lässt Kinderaugen strahlen.


Der Schnitt sitzt ganz wunderbar an der Tochter und steht ihr ausgezeichnet. Ich liebe diese tiefsitzenden Rockteile an ihr. Die Tochter ist begeistert von dem luftigen und bequemen Sitz. Damit lässt es sich hervorragend als Elfe durch den Garten hüpfen.


Ich bin echt immer wieder begeistert von diesem kleinen Paradies zwischen drei Hauptstraßen und frage mich warum ich nicht schon früher auf die Idee gekommen bin dort Fotos zu machen. Und warum habe ich eigentlich nicht schon früher dieses tolle Schnittmuster für die Tochter entdeckt?! Ich freue mich schon auf 3/4-Arm Versionen im Herbst.


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Schnitt: Jerseykleid Lisa von Fabelwald
Stoff: Feenpanel von Stick & Style, Glitzerpunkte aus dem Fundus

24. Mai 2018

Einfache Basicshirts - Liv von pattydoo

Irgendwie sind mir in letzter Zeit die Basicshirts ausgegangen: einige habe ich aussortiert, einige sind verschlissen und manche passen nicht mehr richtig. Wie das immer so ist. Das Problem hat sich eigentlich schon länger abgezeichnet und so habe ich mir bereits im Winter ein paar schöne Stöffchen bei NOSH ausgesucht.



In den letzten Wochen bin ich endlich zum Nähen für mich gekommen und es ist ein nettes Set an Basicshirts entstanden. Ganz unaufgeregt und schlicht, Basic eben.


Das Einzige was ich doch mal ausprobieren wollte, waren verschiedene Saumlösungen. Für die Kinder säume ich am liebsten mit dem Dreifachgradstich und bin völlig happy damit. Aber für Erwachsene bin ich irgendwie nie richtig zufrieden. Eigentlich mag ich am liebsten Zwillingsnadelsäume, aber das ist aufwendig und die Säume sind nicht besonders haltbar. Von den ausprobierten Stichen (3 Zierstiche mit der Nähmaschine und ein Leiterstich mit der Overlock) hat mich jetzt keiner vollends überzeugt. Brauche ich tatsächlich auch noch eine Covermaschine?!


Genäht habe ich übrigens Liv von pattydoo mit dem großen runden Ausschnitt und um 3cm verlängert. So mag ich meine Shirts am liebsten. Der Schnitt passt hier ohne Änderungen hervorragend. Und ich werde ihn demnächst auch für ein wenig Patternhacking nutzen.


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Schnitt: Liv von pattydoo
Stoff: graublauer Bio-Jersey von Stoff & Stil, rosaner Slub Jersey von Frau Schneider, Streifenjersey und blauer Jersey von NOSH
verlinkt bei: RUMS, Ich nähe BIO

14. Mai 2018

Ein Einhornkissen für fabelhafte Träume

Letztens war ich mit der Tochter im Stoffladen ein paar dringend benötigte Kleinigkeiten kaufen und da haben wir ein Einhorn-Panel entdeckt. Es sollte genau für ein kleines Kissen reichen. Die Tochter fand es wunderschön, ich war auch nicht ganz abgeneigt, also haben wir es mitgenommen. Nun habe ich es endlich zu einer Kissenhülle verarbeitet.


Ich habe das Panel vor dem Vernähen gewaschen und war zu faul zum Versäubern, sodass das Stück nach dem Waschen sehr knapp bemessen war für ein 40cm x 40cm Kissen. Deshalb habe ich kurzerhand noch mehr gekürzt und das Einhorn auf die eigentliche Hülle aufgenäht.


Als Verzierung gab es eine Glitzerpaspel. Das passt doch hervorragend zum Thema oder nicht?!


Hinten hat die Kissenhülle einen einfachen Hotelverschluß. Bei Draußen nur Kännchen gibt es übrigens eine sehr gute und damit auch anfängertaugliche Anleitung. Danach habe ich schon etliche Kissenhüllen genäht.


Den Kombistoff zum Einhorn hat sich die Tochter übrigens selbst ausgewählt. Der Sohn möchte jetzt auch so ein Kissen, weil es das Einhorn so schön findet. Zum Glück gibt es die Panels noch zu kaufen. Ich muss mir da wohl einen kleinen Vorrat anlegen, eignet sich das doch auch super als Geschenk für Kindergeburtstage oder so.

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Schnitt: Kissenhülle mit Hotelverschluß von Draußen nur Kännchen
Stoff: Einhornpanel, Webware und Glitzerpaspel von Stoff & Stil
verlinkt bei: Montagsfreuden, made4girls

8. Mai 2018

Geo-Bag von Pattydoo

Schon länger wollte ich mal die Geo-Bag von Pattydoo nähen. Bei der Vorstellung des Schnittes auf ihrem Blog hat es mir die Tasche aus einem kupferfarbenen Kunstleder besonders angetan und so musste ich mir die Version gleich nachnähen.


Ich habe auch gleich eine große und eine kleine Version genäht, denn ich habe ein schlechtes räumliches Vorstellungsvermögen und muss gerade Taschen immer live sehen.


Die kleine Tasche gefällt mir richtig gut und besonders diese Version kann ich mir sehr gut als kleines Geschenk vorstellen. Dieses kleine Täschchen wird bei mir auf jeden Fall für Kosmetikkram zum Einsatz kommen.


Zu dem kupferfarbenen Kunstleder (das hier eher golden aussieht) gefällt mir der Reißverschluss mit kupferfarbenen Zähnen besonders gut. Die Nähte, die der Tasche ihren Namen geben, entstehen übrigens durch das Zusammennähen von nur einem Schnittteil. Das frisst zwar viel Stoff, aber macht total Spaß zu nähen.


Die große Tasche gefällt mir nicht ganz so gut, da sie durch den besonderen Schnitt innen ohne Unterteilungen auskommt. Dafür ist sie mir definitiv zu groß. Ich mag das nicht wenn drinnen alles rumfliegt.


Aufgehübscht habe ich die große Tasche mit zwei selbstgemachten Quasten aus demselben Kunstleder. Das werde ich sicherlich mal für zukünftige Projekte wiederholen.
Und jetzt muss ich mir überlegen was ich Nettes mit dieser Tasche anstelle.

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Schnitt: Geo-Bag von Pattydoo
Stoff: kupferfarbenes Kunsleder von Stoff & Stil
verlinkt bei: creadienstag