31. März 2016

Neue Jacke für den kleinen Mann

Die Stoffe lagen hier schon eine Weile, eigentlich wollte ich die Jacke nämlich schon im Herbst nähen. Da war Anderes wichtiger, aber jetzt war es soweit: eine Jacke aus wunderschönem grünen Walk für meinen Kleinen. Das Grün ist sehr schwer einzufangen, daher musste ich die Bilder etwas bearbeiten.


Der Grundschnitt ist die Sweatjacke von Klimperklein, allerdings habe ich in der Länge eine Größe größer und in der Breite sogar zwei Größen größer genäht. Außerdem musste unbedingt eine Zipfelkapuze dran, da habe ich die aus dem Klimperklein-Buch genommen.



    





Und hier mal die Jacke von innen. Das Hauptfutter ist ein brauner Wolljersey, um die guten Eigenschaften des Walks beizubehalten. Die Kapuze und die Taschen haben Farbakzente abbekommen.


Die Außenjacke habe ich länger zugeschnitten als die Innenjacke, damit der Walk an der "Dreckkante" seine schmutzabweisenden Eigenschaften entfalten kann.


Die Ärmel sind mit versteckten Bündchen gearbeitet, damit der kalte Wind nicht reinpfeift.




Ich bin ganz verliebt in meinen kleinen Wichtelmann!



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Schnitt: Sweatjacke von Klimperklein mit Änderungen
Stoff: grüner Walk von Wollkids, brauner Wolljersey von wollknoll, Nilpferdstoff vom Stoffmarkt und Bündchen von Stoff & Stil

26. März 2016

Die ersten Stücke aus dem Buch von Klimperklein

Ich musste mir natürlich auch das Anfang des Jahres erschienene Buch "Nähen mit Jersey - kinderleicht" von Pauline Dohmen aka Klimperklein kaufen. Objektiv betrachtet brauche ich das Buch wohl nicht. Ich habe schon eine ganze Reihe bewährter Grundschnitte und mit ihnen auch viele detaillierte Anleitungen, sodass ich eigentlich gut ausgestattet bin.
Ich musste mir das Buch aber schon allein aus Sympathie trotzdem kaufen. Mit Klimperklein habe ich Nähen gelernt, mein erstes richtiges Ebook (die Wendezipfelmütze) war von ihr (die Zwei, die ich mir vorher gekauft habe, waren für die Tonne) und ich bin immer wieder begeistert von ihren schlichten, klaren Schnitten. Ich glaube ich habe sie alle...
Nun lag es schon eine ganze Weile hier rum und ich habe es bisher nur geschafft darin zu schmöckern. Aber jetzt kann ich die ersten zwei genähten Teile präsentieren.

Zuerst gab es das Jerseyröckchen für die Tochter.




Der Rock ist sehr schnell genäht und das Kind liebt ihn. Uns ist er allerdings zu kurz. Ich habe 110 für ein 105cm großes Kind genäht und obwohl ich mit 3cm Saumzugabe zugeschnitten habe, nur 1,5cm Saum umgeklappt. Er reicht trotzdem nicht mal bis zum Knie.



Er trägt sich aber super, das Kind hat seit Tagen nichts anderes an. Die nächsten Röckchen werden sicherlich nicht lange auf sich warten lassen und werden dann einfach ein gutes Stück verlängert.
Für den Sohn gab es den Babyraglanpulli mit Bär. Ich habe vergessen am Halsausschnitt auch mit Nahtzugabe zuzuschneiden, so ist der Ausschnitt etwas weit geraten.



Der Bär ist ganz oldschool appliziert. Macht man in Zeiten von Plotter & Co kaum noch oder?! Ich stehe ja darauf. Sehr meditativ und hinterher ist man doppelt stolz auf seine Arbeit.



Der Pulli ist noch zu groß. So ein Glück, da kann ich gleich noch Einen oder auch Zwei in der kleineren Größe zuschneiden. :-)
Fazit: das werden hier sicherlich nicht die einzigen Sachen aus dem tollen Buch bleiben. Und für alle, die noch am Anfang ihrer Nähkarriere stehen und einen Grundstock an Baby- und Kinderschnitten brauchen, kann ich es besonders empfehlen.

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Schnitte: Jerseyrock und Babyraglanpulli aus dem Buch "Nähen mit Jersey - kinderleicht"
Stoffe: lila Jersey mit weißen Punkten aus dem Fundus, gestreifter Sweat von lillestoff und Bündchen von Stoff & Stil
Applikationsvorlage: Bär von freeapplique

24. März 2016

Pünktchenkleid

Vor ein paar Wochen habe ich im Laden eines skandinavischen Kinderlabels (nein nicht h&m) ein Kleid gesehen, was ich auf Anhieb ganz toll fand. Es war mir allerdings zu teuer und ich habe mir vorgenommen es zu Hause nachzunähen. Übrigens ist das der Grund warum ich angefangen habe zu nähen, schöne und bequeme Kinderklamotten ohne den üblichen Kitsch waren mir einfach zu teuer.
Gesagt, getan.

 
Es ist ein einfaches Raglankleid aus Jersey aber im Peasant Dress Stil. Für ein Raglankleid habe ich ein bewährtes Schnittmuster von Klimperklein. Das habe ich wie üblich zugeschnitten - ohne Nahtzugabe am Halsausschnitt und mit 2cm Nahtzugabe an den Ärmeln. Den Ärmelsaum habe ich um 1,5cm umgeklappt und Gummis eingezogen. Am Halsausschnitt habe ich nur 1cm umgeklappt und ebenfalls ein Gummi eingezogen, im Nachhinein hätte es etwas mehr sein können.


Die Herzen machen die Kopie perfekt. Die Farbkombi aus hellem Türkisblau und pink fetzt total finde ich.


Natürlich sind es gleichzeitig Taschen, allerdings habe ich sie etwas zu tief angebracht. Und eigentlich müssten sie auch andersrum zeigen... Egal, sie erfüllen ihren Zweck.



Für den Sommer wird es sicherlich noch das ein oder andere Kleid in diesem Stil geben.


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Schnitt: Raglankleid von Klimperklein
Stoff: Pünktchenjersey und Jersey in pink vom Stoffmarkt

21. März 2016

Kuschelpulli im Star Trek Look

Ich stehe ja auf senf, als Farbe, oder curry oder matschgelb oder wie auch immer man es nennen will. Ich finde die Farbe schön und so habe ich mir eines Tages einen sehr kuscheligen senfgelben Alpenfleece vom Stoffmarkt mit nach Hause genommen. Daraus sollte ein Kuschelpulli für mich werden.
Der Stoff lag ein paar Monate im Schrank und nun endlich habe ich den richtigen Schnitt dafür gefunden: Lady Serena von Mialuna. Ich habe mal wieder ganz mutig einfach drauf losgenäht und bin sehr zufrieden.




Als Futterstoff für den Kragen habe ich wunderhübsche Webware genommen und die Kam Snaps außen ebenfalls mit diesem Stoff bezogen.



Die Taschen sind auch mit diesem Stoff gefüttert. Ich habe die Eingriffe schon schmaler als im Ebook vorgesehen genäht, aber sie sind mir immer noch ein Tick zu breit. Beim nächsten Mal würde ich sie noch schmaler machen.


Der Stoff ist ja sooooo kuschelig, dafür aber auch ganz schön warm.



Das Saumbündchen habe ich inzwischen wieder abgetrennt und enger gemacht. Der Kragen eignet sich sehr gut zum Verstecken. :-)



Und der Liebste nennt mich die ganze Zeit Kirk...

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Schnitt: Lady Serena von Mialuna
Stoff: Alpenfleece in senfgelb vom Stoffmarkt, wunderhübsche Webware von Panduro Hobby und braunes Bündchen von Stoff&Stil

17. März 2016

Stoffabbau

Die Tochter ist gewachsen und brauchte neue Schlafanzüge. Das ist für mich die perfekte Gelegenheit um (nicht mehr ganz so geliebten) Stoff zu verwenden und so die Stoffberge etwas abzubauen. Gleichzeitig habe ich einen neuen Schnitt ausprobiert, nämlich Fräulein Schlafanzug von der Erbsenprinzessin.


Diesen Pünktchenjersey habe ich auf einem meiner ersten Stoffmärkte gekauft. Eigentlich sollte er als Kombistoff verwendet werden, doch dafür war er mir immer zu grell. So als Hauptstoff vernäht finde ich ihn gar nicht schlecht. Vielleicht werde ich für den Sommer auch mal ein T-Shirt nähen.



Der Stoff an sich ist jedenfalls ganz weich und eignet sich daher super für Schlafanzüge. Genauso verhält es sich mit diesem Ooga-Booga-Stoff.


Für normale Klamotten hat der Interlock meiner Meinung nach viel zu viel Ausleierpotential. Aber für einen Schlafanzug geht es schon und er ist soooo kuschelig.
Den Schnitt finde ich ganz gut. Das Oberteil ist nicht so meins, die Passe ist mir etwas zu groß. Die Hose ist dagegen echt super. Guckt mal, wie toll sie sitzt.




Die werde ich sicherlich nochmal einzeln als Turnhose oder so nähen.
Zum Schluß gab es für den Sommer noch ein Nachthemd. Die Tochter möchte es als Kleid in die Kita anziehen...


Demnächst muss ich noch die Version mit der kurzen Hose testen, ist sicherlich super für den Sommer.


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Schnitt: Frl. Schlafanzug von der Erbsenprinzessin
Stoffe: Punktejersey vom Stoffmarkt, Ooga-Booga-Stoff von fadenstern, Jersey "Springtime" von lillestoff und diverse Bündchen von Stoff&Stil

25. Februar 2016

I am sailing...

Als ich diesen wunderschönen Jersey mit Segelbooten bei Stoff und Stil gekauft habe, wusste ich noch nicht was daraus werden sollte. Fest stand nur, ich nähe damit etwas für mich, also ließ ich großzügig abschneiden.
Irgendwann stolperte ich über den Schnitt Frau Marlene von Schnittreif und ziemlich schnell stand fest, dass dafür der Segelbootjersey herhalten muss. Ganz todesmutig schnitt ich meine erste Frau Marlene direkt aus dem schönen Stöffchen zu, ganz ohne Probeteil. Mein Mut wurde mit einem wunderschönen Teil belohnt.




Die Schultereinsätze, die diesen Schnitt so besonders machen habe ich in der Kontrastfarbe Currygelb gemacht. Ich mag diese Farbkombi sehr gerne.




Zum Schluss noch ein Tragefoto von dem guten Stück, das hat definitiv Lieblingsteilpotential!




Nach dem Zuschnitt war allerdings noch ein gutes Stück von dem Stoff übrig. Da bot es sich an, dass ich sowieso einen weiteren Schnitt von Schnittreif ausprobieren wollte: Frau Hennie. Die Schnittteile passten noch genau drauf, jetzt gibts die Segelboote also auch für heiße Sommertage.



Ich habe die Variante mit dem gerafften Rückenteil genäht. Das gibt dem schlichten Top noch ein gewisses Extra. Die Ärmelausschnitte und den Halsausschnitt habe ich mit grauem Jersey eingefasst. Ich mag ja Einfassen, das ist so schön meditativ und sieht auch noch hübsch aus.




Leider ist mir die Einfassung unter den Armen nicht so gut gelungen, da muss ich das nächste Mal den Einfassstreifen wohl etwas mehr ziehen. Mit der Größenwahl bin ich aber zufrieden. Das Top sitzt schön locker, aber nicht sackig und engt nicht ein.



 






















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Schnitt: Frau Marlene & Frau Hennie von Schnittreif
Stoff: Stoff & Stil

15. Februar 2016

Glitzerkram

Meine Tochter ist vier und schwimmt voll auf der Prinzessin-, Ballerina- und Feewelle. Eigentlich ist es egal, was sie genau darstellt, hauptsache ihre Verkleidung ist "schick". Übersetzt heißt es: es ist ein Kleid oder ein Rock oder gar ein Tutu und es GLITZERT, ganz nach dem Motto: "Zu viel Blingbling gibt es nicht".

Zu ihrem Geburtstag wollte ich ihr einen besonderen Wunsch erfüllen und habe ihr ganz heimlich ein Elsa-Kleid genäht. Wer jetzt nicht weiß wer oder was Elsa ist, macht nichts, so ging es mir vor einem halben Jahr auch noch. Einfach mal das Wörtchen Elsa in die Suchmaschine eingeben und man wird überschwemmt mit Bildern. Mittlerweile gehört "Ledigo" zum wöchentlichen Standardrepertoire und ein Elsa-Kleid dazu ist das Nonplusultra. Hier ist also meine Interpretation.


von vorne
von hinten

Ich habe das Kapuzenkleidchen von Schnabelina als Basis verwendet, allerdings habe ich Vorder- und Rückenteil geteilt und hinten eine angedeutete Schleppe aus Glitzertüll mitgefasst. Außerdem habe ich die Rockbahnen verlängert, damit das Kleid "bis zu den Füßen geht".





Wohldosierte Glitzerdetails sorgen für Begeisterung bei Kind und Mutter.






Außerdem dreht sich das Kleid mit. Das macht die Tochter besonders happy.





Das Kleid ist extra etwas größer genäht, damit Madame noch ganz lange etwas davon hat.
Da sowohl Madame als auch ich den Glitzertüll besonders toll fanden, ist nun ein ein neues Glitzerteilchen eingezogen. Diesmal in wunderschönem Altrosa und gleich in Massen.



Das Tolle ist, man kann beim Spielen alles Mögliche daraus machen: mal ist es ein Ballerinarock, mal ein Dornröschenrock.




Es ist wohl der richtige Schnitt für alle Kräuselfanatiker, ich habe es mir leicht gemacht und mit Framillon gekräuselt. Sieht man leider auch, aber fällt beim Tragen zum Glück nicht so auf. Gibt es eigentlich durchsichtiges Garn?





Und weil es so gut passt, verlinke ich gerne zu Meitlisache.

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Schnitte: Kapuzenkleidchen von Schnabelina und Tüllrock 61007 von Stoff & Stil
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