16. November 2018

Robin Hoodie ohne Kapuze und Romina Hose

In den letzten Wochen habe ich immer wieder Babysachen für das neue Baby von Freunden gezeigt. Das Baby hat allerdings auch eine große Schwester und für diese habe ich auch etwas genäht. Vor einer Weile habe ich mir das Schnittmuster für die Romina gekauft, weil ich einige tolle Beispiele gesehen habe. Nun trägt die Tochter ja kaum Hosen, schon gar nicht so luftige. Also habe ich die Gelegenheit beim Schopf ergriffen und sie für die große Schwester genäht. Ich hoffe ihr sind Hosen lieber als der Tochter...


Das Besondere an der Hose sind die hübschen Falten im oberen Bereich. Sie sorgen für einen guten aber lässigen Satz. Dazu gab es Taschen und eine hübsche Kordel.


Eigentlich hat sich der Sohn sogar bereit erklärt für mich zu modeln, aber ihm waren die Sachen tatsächlich noch viel zu groß. Die neuen Kinder in seiner Kitagruppe sind alle etwa ein Jahr jünger als er und genauso groß...


Zum Pulli gibt es nicht viel zu erzählen. Er ist ziemlich schlicht, aber bei dem Stoff reicht das ja vollkommen finde ich. Und ich hatte sogar noch ganz passendes Webband in meinem unendlich großen Lager.


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Schnitt: Hose Romina von Piechens, Robin Hoodie (hier ohne Kapuze) von Fabelwald
Stoff: Denimsweat von NOSH, Sweat Wintermädchen und Bündchen aus dem Fundus
verlinkt bei: Kiddikram, Freutag

12. November 2018

12 von 12 - November

Guten Abend und willkommen zum heutigen 12von12 hier auf meinem Blog. Los gehts!

Der Sohn und ich hatten heute frei, er hatte nämlich Planungstag in der Kita. Also haben wir ein wenig länger als sonst geschlafen und gemütlich gefrühstückt. Natürlich habe ich da vergessen Fotos zu machen. Draußen war es trüb und so beschlossen wir Schwimmen zu fahren.


Der Sohn hatte trotzdem keine Zeit fürs Zähneputzen und Anziehen. Er wollte unbedingt noch sein Lego-Schlittenhaus schlafen legen...


Dann haben wir es doch noch raus geschafft. Der Stoffaffe musste aber mit.


Und los ging die lange Reise zu unserem Lieblingsbad. Erst mit dem Bus...


Dann mit der Metro...


Angekommen. Schwimmbäder sehen auch überall gleich aus oder?! Im Bad ist nichts los. Der Sohn und ich haben das Kinder- und das Babybecken für uns allein. Die Riesenrutsche wird extra für uns angeschmissen. Das Wasser darin ist aber eiskalt, also nein Danke!


Fertig mit Schwimmen und wir sind beide ausgehungert. Der Schrumpelfinger fand es trotzdem klasse!


Inzwischen ist die Sonne doch noch rausgekommen.


Auf selbem Weg geht es wieder nach Hause. Zwischendurch gibt es hübsche Aussichten (und dreckige Fenster...).


Der Liebste und die Tochter sind auch schon zu Hause. Die Tochter finde ich lesend auf dem Sofa. Mal sehen wie weit sie mit dem Buch kommt.


Ich nähe noch eine Runde.


Später gibt es noch eine Tasse Tee und eine Runde Dobble mit dem Liebsten. Ich habe gewonnen!


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verlinkt bei: 12 von 12

9. November 2018

Schlafanzüge für den Sohn

Nachdem die Schlafanzüge für die Tochter fertig waren, war der Sohn dran.  Für ihn habe ich genau die gleichen Schnitte verwendet und ebenfalls möglichst Stoffreste benutzt.


Das Interessante ist ja, dass ich jedes Mal eigentlich völlig problemlos zusammenpassende Stoffkombis und passende Bündchen im Stoffschrank finde. Oft sogar noch mehrere Optionen. Und obwohl ich immer wieder bei solchen Aktionen recht viel Stoff loswerde, liegt immer noch eine ganze Menge im Schrank.


Bei der Variante mit der roten Hose hatte ich tatsächlich mal etwas zu wenig Stoff. Das Problem habe ich durch eine einfache Teilung in einem der hinteren Hosenbeine gelöst. Das fällt beim Tragen eh nicht auf und ist bei einem Schlafanzug ja auch ziemlich egal.


Bei den Oberteilen habe ich mir etwas Mühe bei der passenden Stoffauswahl gegeben. Der Sohn ist nämlich oft sehr heikel was seine Garderobe angeht (er erzählt uns immer wieder was cool ist und was nicht) und es sollte ihm auf jeden Fall gefallen. Bären im Superheldendress und Dinosaurier sind aber megaangesagt!


Ein wenig groß sind die Sachen noch, sollen ja aber auch im nächsten Winter noch passen. Und trotzdem gefällt mir der Schnitt der Hose am Sohn irgendwie besser als an der Tochter.


Jetzt sind also beide Kinder wieder versorgt und können die Nächte (und manchmal auch die Tage) in schönen und gemütlichen Pyjamas genießen.


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Schnitt: Basicshirt & Wohlfühlhose aus dem Buch "Nähen mit Jersey - Klimperklein" von Pauline Dohmen (Klimperklein)
Stoff: alles aus dem Fundus
verlinkt bei: Freutag, Kiddikram

6. November 2018

Nähen für das Freundebaby - Raglanwendejacke in 74

Heute schließe ich nun die kleine Kollektion für das Freundebaby ab, den Rest gibt es hier, hier und hier zu sehen. Heute zeige ich euch eine Raglanwendejacke aus Sweat und Jersey. Die Jacke habe ich so genäht, dass sie den Frühling und vielleicht noch den Sommer über passt. 


Passend zur Jacke gab es ein Mützchen mit Schirm, das finde ich ja megasüß. Schade, dass meine Kinder irgendwie schon zu groß für so eine Art Mütze sind. Der gepunktete Jersey wiederholt sich auf jeden Fall auf der anderen Seite der Jacke.


Die Mütze ist natürlich auch zum Wenden, damit das modebewusste Baby von Heute immer ein neues Outfit zur Hand hat. Nein, ich finde das einfach cool wenn man dadurch auffälligere Stoffe mit weniger auffälligen kombinieren kann.


Anders als im Schnittmuster, habe ich den Ärmeln Bündchen verpasst, dann pfeift der Wind nicht so rein. Meine liebste Bündchenfarbe passt doch toll zu beiden Jackenstoffen oder?! Das absolute Highlight findet sich aber auf dem Rücken der rosafarbenen Variante.


Das hübsche Designelement ist natürlich dazu da, um dem Kind stets die obersüße Zipfelkapuze aufzusetzen. So hat man gleich zwei Gründe sein Kind auf der Stelle fressen zu wollen. Ich jedenfalls finde Zipfelkapuzen an kleinen Kindern unwiderstehlich.


Den rosamelierten Sweat finde ich total schön und habe ihn mal für mich gekauft (und immer noch nichts daraus genäht...). Das Panel mit dem Fuchs lag im Entstehungsprozess ganz zufällig daneben und passte ganz hervorragend, da musste ich es einfach applizieren.


Zum Schluss gibts noch ein "Tragefoto" der Mütze mit meinem Lieblingsmodel. Das sitzt nämlich immer schön still und macht genau das was ich sage.

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Schnitt: Raglanwendejacke aus dem Buch "Nähen mit Jersey - Kinderleicht" von Pauline Dohmen, Freebook "Schicker Schutz" von klimperklein (gibts meine ich zum oben genannten Buch kostenlos dazu)
Stoff: Punktejersey und Bündchen von Stoff & Stil, Jersey mit Blumen von Stoff & Liebe, Fuchspanel von Stick & Style, Sweat aus dem Fundus
verlinkt bei: creadienstag, sew-mini, Kiddikram

2. November 2018

Nähen für das Freundebaby - Größe 68

Hier und hier habe ich bereits Babysachen für das neue Baby von Freunden gezeigt und heute kommt nun der nächste Schwung. Diesmal um einiges mädchenhafter als die vorherige Größe. Eigentlich hätte ich das wirklich besser auf die Größen aufteilen können, aber irgendwie ist mir das erst im Nachhinein aufgefallen.



Es gab jedenfalls ein Bodykleidchen und eine Knopftunika mit dazugehörigen Leggings. Eigentlich wollte ich ja nur eine Leggings nähen, aber plötzlich hatte ich zwei gleiche Hosenbeine zugeschnitten, also mussten es doch zwei werden.



Beim Bodykleid habe ich statt ein Bündchen anzunähen, den Halsausschnitt eingefasst. Zum Glück hatte ich noch dieses ganz toll passende Bündchen im Schrank.



Ich finde ja Kleidchen an Babys eigentlich doof, aber so ein Bodykleidchen stelle ich mir wirklich praktisch vor. Selbst wenn das Kleid hochrutscht, bleibt das Baby trotzdem schön angezogen. Den Bodyteil habe ich extra aus einem anderen Stoff zugeschnitten, damit es wie zwei verschiedene Teile aussieht, das finde ich irgendwie hübscher.



Die Knopftunika wollte ich schon länger mal nähen und nun hatte ich endlich die Gelegenheit dazu. Das macht echt Spaß und mir gefällt der Schnitt sehr.



Schön ist auch, dass man mit kontrastfarbenen oder besonderen Druckknöpfen tolle Akzente setzen kann.



Lustigerweise wollte ich damals bei der Tochter kaum so richtig mädchenhafte Sachen haben, nun finde ich es aber doch sehr hübsch. Und erfreue mich an ein wenig Tüddelkram.



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Schnitt: Knopftunika und Leggings aus "Nähen mit Jersey - Babyleicht", Bodykleid Luisa von Schnabelina
Stoff: alles aus dem Fundus
verlinkt bei: Freutag, sew-mini

30. Oktober 2018

Pattydoo Cosy Cape als Drachenkostüm

Im letzten Post schrieb ich noch etwas verzweifelt von dem Wunsch des Sohnes als Krokodil auf die Halloween-Party der Kita zu gehen. Tatsächlich fühlte ich mich ein wenig als schlechte Mutter, weil ich einfach keinen Bock hatte eine Krokodilmaske zu basteln, obwohl das Internet so viele coole Ideen bereithält. Und nun, nicht mal eine Woche später, habe ich doch ordentlich Mama-Karmapunkte gesammelt. Und das ganz ohne Krokodilmaske. Wie kommts?!



Nach einem letzten Versuch ein eher hässliches Krokodilkostüm gebraucht zu bekommen (war zu klein), habe ich mich mit dem Sohn vor die geliebte Google-Bildersuche gesetzt und seine Wünsche ausgelotet. Mit sanften Überredungskünsten habe ich ihn dann immer mehr Richtung Drachen geschubst und plötzlich war er Feuer und Flamme.



Kurz hatte ich überlegt einen richtigen Overall mit allem Pipapo zu nähen, aber den Gedanken schnell verworfen. Denn ich mag es ja eigentlich sehr gern wenn Kinderkostüme ganz einfach von Kindern bedient und bespielt werden können. Meiner Meinung nach eignet sich dafür ein Poncho am besten, den man eben auch mit vierjährigen Händen überstreifen kann. Dieses System hat sich hier wirklich bewährt, die Verkleidungskiste ist ein Dauerbrenner und keiner von uns Erwachsenen muss helfen.



Und das Gute an so einem Poncho ist, dass man ihn sowohl drinnen als auch draußen überstreifen kann. So kam das Kostüm bei der gestrigen Halloween-Party in der Kita schon zum Einsatz und morgen wird der Sohn sicherlich damit um die Häuser ziehen. Auch beim Straßenkarneval haben wir so ein Kostüm schon getestet.



Ein paar Änderungen am eigentlichen Schnittmuster musste ich natürlich vornehmen. So habe ich das Rückenteil nicht im Bruch zugeschnitten und beim Zusammennähen der zwei Teile die Rückenzacken zwischengefasst. Außerdem habe ich eine Kapuze drangebastelt und dort ebenfalls Zacken zwischengefasst. Die Zacken habe ich mit einer Lage Volumenvlies (H640) gefüttert, so stehen sie schön ab. Augen und Nüstern sind appliziert und die Zähne ebenfalls zwischengefasst. Diese habe ich mit einer Lage Schabrackeneinlage gefüttert.



Die Zähne hätte ich wohl ein wenig enger zusammenmachen können, aber ich liebe diesen etwas dümmlichen Gesichtsausdruck des Drachens und finde es cool, dass er nicht so megaböse aussieht. Für ältere Kinder wäre es wohl zu uncool. Für den Sohn ist es genau richtig.



Am allercoolsten an dem ganzen Kostüm finde ich aber den tollen Drachenschwanz. Der Sohn ebenfalls. Er wollte ihn nämlich sofort anziehen und nicht mehr ausziehen und das will bei ihm was heißen. Genäht habe ich den Schwanz nach dem Freebook von Zwei für alle Nähte. Es ist echt so cool was das Internet an tollen Ideen und Anleitungen bereithält!



Der Schwanz wird mit einer Art Gürtel angelegt, das kann ebenfalls selbstständig erfolgen und das Ding sieht einfach megaklasse aus. Genäht ist es auch recht einfach und auch relativ schnell.
Der Sohn hat sich jedenfalls so doll gefreut, dass er heute sofort nach dem Aufstehen in die Kita wollte, das passiert sonst nie. Und ich finde meinen kleinen Drachen einfach nur zum Fressen.

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Schnitt: Cosy Cape von Pattydoo und Dinoschwanz von Zwei für alle Nähte
Stoff: grün-melierter Sweat von einem Ausverkauf, Falzgummi von Mut mit Stil
verlinkt bei: creadienstag, Kiddikram

25. Oktober 2018

Ein Herbstrock für mich

Ich habe endlich mal wieder was für mich genäht. Eigentlich habe ich ganz viele Ideen für mich im Kopf, die Schnittmuster liegen teilweise schon parat, die Stoffe sowieso, aber immer ist Anderes wichtiger. Aktuell wollen zum Beispiel beide Kinder Halloweenkostüme. Die Tochter war zum Glück sehr einfach abgespeist: auf dem letzten Flohmarkt gabs einen schwarzen Tüllrock und einen Hexenhut für schlappe 1,50. Der Sohn möchte allerdings ein Krokodil sein. Prost Mahlzeit! Egal, jetzt ist mein Rock dran.


Als ich diesen curryfarbenen Cord beim hiesigen Stoffladen sah, musste ich ihn sofort mitnehmen. Nicht nur die Farbe ist sehr schön, er hat auch genau die richtige Rippengröße.


Das Schnittmuster war ein erster Versuch, der nicht so ganz gelungen ist. Oben ist mir der Rock nämlich deutlich zu weit und die ausladenden Oberschenkel passen gerade so rein. Getragen sieht es zwar ganz gut aus, aber wäre schon cooler wenn der Rock richtig passen würde.


Das Problem habe ich allerdings fast immer bei Röcken aus Webware und mit Reißverschluss. Langsam sollte ich es also angehen und mich an einer Schnittmusteränderung versuchen. Allerdings stelle ich es mir nicht so einfach vor, weil zwischen schmalster und breitester Stelle nicht viel Platz ist.


Der Rock an sich ist ja sehr schlicht, aber ein paar Paspeln habe ich mir nicht nehmen lassen.


Und außerdem musste ein hübscher Beleg sein. Auf so versteckte hübsche Stoffe stehe ich ja total.


Ich habe mir die Mühe gemacht sowohl vorne als auch hinten Taschen zu nähen. Das sieht gleich viel professioneller aus. Und ich mag einfach Taschen.


Verschlossen wird der Rock mit einem nahtverdeckten Reißverschluss, davon habe ich allerdings gar kein Foto. Dabei ist mir der ziemlich gut gelungen. Nur muss ich das nächste Mal aufpassen nicht zu nah an der Spirale zu nähen. Der Reißverschluss gleitet nämlich an den dicken Übergängen nicht so gut.


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Schnitt: Lady Shay von mialuna
Stoff: Cord von Stoff & Stil
verlinkt bei: Du für dich am Donnerstag